💚 Aufklärung, Hilfe & persönliche Erfahrungen zum Thema Assistenzhunde
Assistenzhunde News
Willkommen im News-Bereich.
In der Assistenzhundewelt verändert sich vieles – gesetzlich, gesellschaftlich und in der öffentlichen Wahrnehmung.
Auf dieser News-Seite findest du einige Neuigkeiten zum Thema Assistenzhunde.
Aktuelle Nachrichten rund um Assistenzhunde in Deutschland
von Gesetzesänderungen bis hin zu gesellschaftlichen Debatten.
Jetzt lesen.
Updates zur Aufklärungsarbeit von Assistenzhunde-Info und zukünftig Statements zu aktuellen Themen.
Einblicke in laufende Projekte, Öffentlichkeitsarbeit, Initiativen und Erfolge in der Aufklärungsarbeit von Assistenzhunde-Info.
Jetzt lesen.
News Beiträge
Ausführliche Beiträge zu den verschiedenen News.
Jetzt lesen.
Assistenzhunde News
News zu Assistenzhunde in Deutschland
11.02.2026
Jürgen Dusel zum BGG Gesetzentwurf: Ein Zahnloser Tiger
In der Pressemitteilung kommentiert Jürgen Dusel, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, den Gesetzentwurf zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG), den das Bundeskabinett am 11. Februar 2026 beschlossen hat. Er sagt im Kern: Der Entwurf enthält einige Verbesserungen wie etwa die Schließung von Lücken bei digitaler Barrierefreiheit und neue Regeln zur Anerkennung von Assistenzhunden. Es würde jedoch nicht ausreichen, um echte Barrierefreiheit zu erreichen. Das Hauptziel, barrierefreien Zugang im privaten Bereich (z. B. bei Arztpraxen, Geschäften) zu schaffen, werde verfehlt. Nach Herr Dusels Meinung bleiben viele Barrieren bestehen, weil bauliche Veränderungen nicht verbindlich vorgeschrieben werden und es keine wirksamen Sanktionsmöglichkeiten gibt (z. B. Bußgelder, Schadenersatz). Dadurch sei der Entwurf aus seiner Sicht eher ein „zahnloser Tiger“ als ein starkes Gleichstellungsgesetz. Er fordert mehr Mut und klare Verpflichtungen, damit Menschen mit Behinderungen langfristig gleichberechtigten Zugang zu allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens bekommen.
Ferda Ataman zum BGG Gesetzentwurf: Eine verpasste Chance
Die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Frau Ferda Ataman, bezeichnet den Entwurf als „verpasste Chance“, mit der Begründung, das dieser hinter den Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention zurückbleibt und Unsicherheiten schafft, statt echte Barrierefreiheit verbindlich einzuführen. Die Komplette Stellungnahme befindet sich im Link.
Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes angestrebt
Aktuelle Entwicklung bei Assistenzhunden in Deutschland. Das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) §12 und die Assistenzhundeverordnung (AHundV) sind bereits in Kraft, regeln Zutrittsrechte und Ausbildungsstandards. Allerdings fehlen seit Juli 2024 zugelassene Ausbildungsstätten, was die Anerkennung neuer Assistenzhunde blockiert. Assistenzhunderainer:innen und Mensch-Assistenzhundeteams warten seit über einem Jahr auf eine Lösung. Das BMAS plant nach wie vor eine neue Übergangsregelung im Rahmen der BGG-Reform damit Assistenzhunde vorübergehend zertifiziert werden können. selbst wenn sie in einer nicht-zugelassenen Ausbildungsstätte ausgebildet wurden
Aktuelles zur Aufklärungsarbeit von Assistenzhunde-Info
27.06.2025
EDEKA-Aussage auf Website widerspricht § 12e BGG – Assistenzhunde startet Aufklärungsversuch
EDEKA informiert auf ihrer Website falsch über Assistenzhunde-Zutrittsrechte.Auf der offiziellen Website von EDEKA steht:
„Die Entscheidung hinsichtlich des Zutritts liegt stets bei den selbstständigen Kaufleuten (…)“
Assistenzhunde-Info hat EDEKA kontaktiert und auf die geltende Rechtslage hingewiesen.
Es wurde um Korrektur der Falschaussage auf der EDEKA-Website gebeten.
Ob und wann EDEKA die Informationen aktualisiert, bleibt abzuwarten.
25.06.2025
1. Assistenzhunde-Infostand
Assistenzhunde-Info war zum ersten Mal als Infostand auf einer öffentlichen Veranstaltung vertreten und das aus einem besonders schönen Anlass:
Einer Spendenaktion zur Finanzierung eines Assistenzhundes.
Assistenzhunde-Info hat vor Ort aufgeklärt, informiert und zahlreiche Gespräche über Rechte, Arten und Aufgaben von Assistenzhunden geführt.
Vielen Dank an alle Unterstützenden und Interessierten!
📬 Interesse, den Assistenzhunde-Infostand bei deiner Veranstaltung einzuladen?
Dann nimm gerne Kontakt auf.
2.02.2026 - Plenum des Netzwerk Frauen und Mädchen mit
Behinderung/chronischer Erkrankung NRW
Assistenzhunde-Info beim Plenum des Netzwerk NRW
Assistenzhunde-Info nahm am 2. Februar 2026 am Plenum des Netzwerk Frauen
und Mädchen mit Behinderung und chronischer Erkrankung NRW teil. Unter dem
Motto „Inklusion gehört zur Demokratie“ kamen die Teilnehmerinnen
zusammen, um über Teilhabe, Barrierefreiheit und politische Mitbestimmung
zu sprechen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Herausforderungen im Alltag
von Frauen und Mädchen mit Behinderung sowie gemeinsame Forderungen für
eine inklusive Gesellschaft.
Was ist ein Plenum?
Das Plenum ist die Jahreshauptversammlung des ehrenamtlichen Netzwerks
Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankung NRW. Es handelt
sich um einen Zusammenschluss von Frauen mit Behinderung, die sich
gemeinsam für ihre Rechte und Interessen einsetzen.
Zusammenfassung Plenum 2026
Das Plenum bot Raum für Austausch, Berichte und Diskussionen zu Themen wie
Probleme für Menschen mit Behinderung eine gute Gesundheitsversorgung,
aufgrund von Barrieren zu bekommen. Des weiteren ging es um Gewaltschutz
und politischer Sichtbarkeit für die Missstände und die Frage wie die Zukunft ausschauen mag.
Die Veranstaltung machte deutlich, wie wichtig Vernetzung, gegenseitige
Unterstützung und klare politische Ziele für echte Inklusion sind.
Gastredner Herr Dennis Sonne von Bündnis 90 die Grünen
Zu Gast war der Politiker Herr Dennis Sonne von Bündnis 90 die Grünen. Er ist
Abgeordneter im Landtag von Nordrhein-Westfalen
und setzt sich besonders für Inklusion, Teilhabe und Menschenrechte ein.
Er zeigte sich authentisch und nahbar während er von seiner Arbeit erzählte
und fand motivierende Worte zur Bedeutung von Inklusion,
Teilhabe und gesellschaftlichem
Zusammenhalt während er Fragen von Teilnehmer:innen beantwortete.
In seinen Beiträgen betonte er, dass es wichtig sei,
miteinander in Kontakt zu kommen und ermutigte die Teilnehmer:innen
sich weiter politisch für Ihre Rechte einzusetzen.
Wahl der Netzwerk Sprecher:innen
Sprecherinnen des Netzwerks sind Gertrud Servos und Claudia
Seipelt-Holtmann. Beim Plenum standen Wahlen an: Beide stellen sich zur
wieder Wahl. Gleichzeitig konnten sich auch weitere Frauen für das
Sprecher:innenamt kandidieren. Gertrud, Servos und Claudia,
Seipelt-Holtmann gewannen die Wahl und luden eine weitere Kandidaten ein,
die die Wahl diesmal nicht gewann, sie zukünftig mal zu Begleiten und sich
die Arbeit des Amtes anzuschauen. Gertrud Servos und Claudia
Seibelt-Holtmann betonte, dass Politischer Nachwuchs zu fördern sei und
sie sich sehr auf ein wiedersehen freuen.
Die Strukturen und Angebote des Netzwerks können auf der Website
ausführlich nachgelesen werden. Die Teilnahme an Veranstaltungen ist auch
mit Assistenzhund möglich.
Bericht: Übergangsregeln für Assistenzhunde in Deutschland
Übergangsregeln für Assistenzhunde: Aktueller Stand und geplante Reformen
Datum: – Basierend auf aktuellen Entwicklungen im
Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und der Assistenzhundeverordnung (AHundV).
Das Gesetz ist in Kraft, doch die Instanzen, die es umsetzen sollen, fehlen. Konkret fehlt die offizielle Stellen,
die Assistenzhunde Prüfer und Ausbildungsstätten zertifizieren kann. Somit gibt es keine Möglichkeit,
Assistenzhunde prüfen und somit offiziell anerkennen zu lassen.
Wo zuvor eine Art Duldungspflicht für alle Assistenzhunde bestand, haben seit Juli 2024 nur noch anerkannte
Assistenzhunde gesetzliche Zutrittsrechte, Ohne Prüfung, keine Anerkennung und keine Zutrittsrechte wodurch Menschen,
die auf Assistenzhunde angewiesen sind in ihrem alltäglichem Leben und der Teilhabe eingeschränkt
werden den Betroffene können ohne Anerkennung den Zutritt zu Geschäften, Behörden oder öffentlichen Verkehrsmitteln nicht
gesetzlich durchsetzen und sind auf Kulanz der Zutritts gebenden Personen angewiesen.
Eine bekannte Lösung
Geplante Reform und Übergangsregelung
Das BMAS plant eine vorübergehende Rechtsänderung im Rahmen der BGG-Reform: Assistenzhunde aus nicht zugelassenen Stätten können zertifiziert werden, wenn die Ausbildung schriftlich den AHundV-Standards entspricht. Dies soll den
Engpass überbrücken. Eine Änderung die nicht neu ist den bereits 2024 gab es eine vorübergehende Übergangsregelung, die es erlaubte, Assistenzhunde aus nicht zugelassenen Ausbildungs-/Prüfungsstätten prüfen anerkennen zu lassen.
News vom 17.10.2025
Der Bericht aus "heute im Bundestag" (hib 529/2025) bestätigt diese Pläne basierend auf einer Regierungsantwort (21/2198) auf eine Anfrage der AfD-Fraktion.
Quelle: 🌐Vollständigen Artikel lesen
hier klicken.
FSM - Hilfsfonds für Missbrauchsopfer gestoppt
Ein wichtiges Hilfsangebot – plötzlich beendet
Der Fonds Sexueller Missbrauch (FSM) war jahrelang eine zentrale
Anlaufstelle für Menschen, die in Kindheit oder Jugend sexuelle Gewalt
erlebt haben. Besonders: Betroffene mussten keine Anzeige erstatten, um
Unterstützung zu erhalten. Der Fonds bot niedrigschwellige,
vertrauensvolle Hilfe was oft der erste Schritt zur Entlastung und
Stabilität von Betroffenen beitrug.
Im März 2025 wurden die Mittel überraschend gestoppt. Alle Erstanträge
nach dem 19 März können nicht mehr bewilligt werden. Zwischen Januar und
Mitte März gingen laut BMFSFJ fast 1.000 Anträge ein. Ob und wie viele
bewilligt werden können ist unklar.
Schock & Entsetzen
Die Entscheidung löste bundesweit Entsetzen aus. Viele Betroffene und
Beratungsstellen waren mitten im Antragsprozess oder hatten lange auf
Termine gewartet. Anfang 2025 wurde zudem bekannt, dass der Fonds
aufgelöst werden soll. Der Bundesrechnungshof hatte die Auszahlungspraxis
zuvor als „nicht Haushaltsrechtskonform“ kritisiert.
Hilfsorganisationen verurteilen den Stopp als Schlag ins Gesicht.
Organisationen wie der Weiße Ring reagierten mit deutlichen Worten.
Bundesgeschäftsführerin Bianca Biwer bezeichnete den Antragsstopp als
„beschämend und einen schweren Schlag für die Opfer“. Auch Landesvertreter
wie Joachim Brandt (Schleswig-Holstein) übten Kritik: Die Entscheidung
konterkariere die Arbeit vieler professioneller und ehrenamtlicher Helfer,
die jeden Tag versuchen, Hoffnung zu geben.
Der abrupte Stopp zerstöre nicht nur Vertrauen, sondern sende auch ein
fatal falsches Signal: dass die Unterstützung von Missbrauchsopfern
abhängig von Verwaltungslogik und Haushaltslage sei.
Wichtig: Es handelt sich (noch) nicht um ein
vollständiges „Schließen“ des Fonds im Sinne eines sofortigen Endes aller
Leistungen. Es ist eine Auslaufphase mit klaren Fristen und
Finanzierungsgrenzen.
Zusammenfassung
Erstanträge mit Eingang ab dem 19. März 2025 können voraussichtlich
nicht mehr bewilligt werden.
Vollständige Anträge sollen bis 31. Dezember 2025 beschieden werden.
Auszahlungen zu bewilligten Leistungen erfolgen längstens bis 31.
Dezember 2028.
Warum kommt es zu dieser Situation?
Geld falsch verwaltet: Der Fonds hatte Geld vom
Bund, aber dieses Geld wurde teils jahrelang „geparkt“ und nicht
richtig ausgegeben. Manche Leistungen wurden sogar bewilligt, ohne dass
sicher war, dass genug Geld da ist.
Falsche Regeln bei Zahlungen:
Pauschale Zahlungen bis zu einer Maximalsumme, ohne zu prüfen, ob
die Mittel verfügbar sind.
Keine Fristen für Abrechnungen – das Geld „stand offen“ und war
schwer kontrollierbar.
Manchmal wurde Geld für Dinge ausgegeben, die eigentlich im
Haushaltsplan nicht vorgesehen waren.
Verstöße gegen Haushalts- und Bundestagsrechte:
Mehr Geld versprochen / Anträge bewilligt, als Geld da war – der
Bundestag wurde nicht richtig eingebunden.
Es gab eine Finanzierungslücke von über 53 Mio. Euro.
Mangelhafte Kontrolle:
Keine ordentliche Erfolgskontrolle oder Überprüfung, ob das Geld
wirklich sinnvoll eingesetzt wurde.
Richtlinien wurden mehrfach geändert, ohne dass die zuständigen
Stellen (z. B. Bundesministerium der Finanzen) korrekt beteiligt
wurden.
Bedeutung für Antragstellende und Fachkräfte
Für Fachkräfte, Beratungsstellen und Betroffene bedeutet dies eine hohe
Planungsexistenz-Unsicherheit. Es verändert sich nicht nur das Verfahren,
sondern Potenzial und Reichweite der Hilfeleistungen werden eingeschränkt.
Ausblick & Fazit
Der Fonds FSM wird nicht sofort vollständig geschlossen, aber ein
Auslaufen ist klar absehbar: mit Befristung der Antragstellung,
beschränkten Mitteln und einer Auszahl-Limitierung bis Ende 2028. Aufgrund
dieser Mängel wurde vom zuständigen Bundesministerium für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) eine Neuaufstellung des EHSystems
beschlossen, inklusive strengerer Regeln zur Antragstellung und
Befristung.
Eine dauerhafte und rechtssichere Nachfolgeregelung ist bislang nicht
verbindlich umgesetzt. Fachgremien fordern ausdrücklich eine gesetzliche
Verankerung des Hilfesystems.
Fake Assistenzhund greift Blindenführhund am Flughafen an
Angriff auf Blindenführhund am Flughafen San Diego geht gut aus.
San Diego, Kalifornien – März 2025 Ein Reisender und sein Blindenführhund Anza wurden am Flughafen San Diego von einem unkontrollierten Hund angegriffen. Der Vorfall der leider nicht selten vorkommt.
Am Abend des 7. März 2025 landete der Betroffene mit seinem Blindenführhund Anza in San Diego. Ein Moment der voller emotionaler Bedeutung werden sollte den der Welpenpate von Anza wartete auf ein Wiedersehen. Doch kurz nach dem
Aussteigen aus dem Flugzeug wurde das Team von einem freilaufenden Hund attackiert, der knurrend und mit gefletschten Zähnen auf sie zustürmte. Der Reisende stellte sich instinktiv schützend vor seinen Hund, während ein
Flughafenmitarbeiter hilflos zusah. Der Besitzer des angreifenden Hundes griff schließlich ein und entfernte das Tier, doch der Schaden war bereits angerichtet: Der Betroffene erlitt einen Schock, und die potenziellen
Konsequenzen für Anza hätten verheerend sein können.
Blindenführhunde wie Anza durchlaufen eine intensive Ausbildung, die bis zu 70.000 US-Dollar kostet. Sie sind darauf trainiert, in stressigen Umgebungen ruhig und fokussiert zu bleiben. Ein Angriff durch einen untrainierten Hund
kann jedoch zu Traumata führen, die den Hund arbeitsunfähig machen.
Laut Experten aus dem Bereich Assistenzhunde sind solche Vorfälle leider keine Seltenheit und vollständig vermeidbar.
„In diesen zwei Sekunden geriet meine Welt ins Wanken“, berichtet der Betroffene. „Anza ist nicht nur mein Hund, er ist meine Freiheit, meine Augen und meine Sicherheit. Ein solcher Angriff kann das Ende einer Karriere für einen
Assistenzhund bedeuten und somit die Unabhängigkeit des Menschen zerstören".
Delta airlines handelt: Der Vorfall wurde von Delta Airlines ernst genommen: Der Besitzer des angreifenden Hundes, der fälschlicherweise angab, es handle sich um einen Assistenzhund (tatsächlich war es
ein Emotional Support Animal), wurde für zukünftige Flüge gesperrt.
Appell des Betroffenen:
Dimitris appelliert an die Öffentlichkeit: „Wenn Sie einen Hund haben, halten Sie ihn unter Kontrolle. Assistenzhunde sind keine Haustiere - sie sind lebenswichtige Partner. Lassen Sie nicht zu, dass ein Moment der
Nachlässigkeit jemandes Unabhängigkeit zerstört.“ Der Betroffene fordert strengere Regelungen in öffentlichen Räumen wie Flughäfen, um echte Assistenzhunde von untrainierten Tieren zu unterscheiden und Angriffe zu verhindern.
Organisationen wie die Guide Dogs of America und ähnliche Verbände unterstützen diesen Aufruf und betonen die Bedeutung von Bildung und Verantwortung.
Abschluss der 29. Sitzung des UN-Fachausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen
Der UN-Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat seine
29. Sitzung am 8. September 2023 beendet. Der
Ausschuss hat die sogenannten abschließenden Bemerkungen („Concluding
Observations“) zu mehreren Staatenberichten verabschiedet. Darunter auch zu
Deutschland.
Diese Bemerkungen enthalten die offizielle Bewertung, wie gut oder schlecht die jeweiligen
Staaten die UN-Behindertenrechtskonvention umsetzen. Sie benennen
Fortschritte, zeigen Defizite auf und enthalten konkrete Empfehlungen.
Neben der Staatenprüfung hat der Ausschuss auch Beschwerden von
Einzelpersonen nach dem Fakultativprotokoll geprüft. In einigen Fällen
stellte er Verletzungen der Konvention fest. Die Entscheidungen werden den
betroffenen Staaten übermittelt und anschließend veröffentlicht sodass sie jeder lesen kann.
Wer die vollständigen abschließenden Bemerkungen zu Deutschland im englischen Original
lesen möchte, findet sie in der offiziellen UN-Dokumentensammlung.
Die offizielle Übersetzung des Dokuments in deutscher Sprache wurde vom Deutschen
Institut für Menschenrechte veröffentlicht und enthält den offiziellen Text in verständlicher deutscher Form: 🌐Rechtsgrundlagen:
Nationaler Aktionsplan der Bundesregierung
🌐 Mit diesem Link geht es zur Sitzungszusammenfassung vom 8.9.2023
www.ungenva.org